Na dann gute Nacht!

Über den Schlaf kursieren viele Weisheiten. Fakt ist, der Mensch braucht Schlaf. Nur wie viel ist gesund? Verlängert die optimale Bettruhe wirklich das Leben? Und kann man im Schlaf gar schlank werden? Wir klären euch über die größten Schlaf-Irrtümer auf.

Wer kennt das nicht: Man liegt im Bett, wälzt sich umher, zählt die Schäfchen, lauscht stundenlang Hörbüchern, und die Augen fallen doch nicht zu. Man guckt auf die Uhr… schon nach Mitternacht! Dabei ist doch bekannt:

Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste

Irrtum: Ausschlaggebend ist nicht, wann man zu Bett geht, sondern der Tiefschlaf in der ersten Nachthälfte. Ob dieser nun vor Mitternacht oder danach eintritt, ist egal. Gute Nachricht also für alle Nachteulen.

Zu viel Schlaf schadet nicht

Irrtum: Mit einer Schlafdauer von über acht Stunden steigt das Risiko für bestimmte Krankheiten, wie Krebs und Depressionen an. Das geht zumindest aus einer Studie der University College Medical School in London hervor. Allerdings kommt der Körper mit weniger als sechs Stunden Schlaf nicht aus. Wer zu wenig schläft, riskiert Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Optimal ist eine Schlafdauer von sechs bis acht Stunden.

Mit Ohrstöpseln schlafen, ist unbedenklich

Irrtum: Stöpsel macht abhängig. Wer sich an die kleinen Geräuschdämpfer gewöhnt, wird sie so schnell nicht mehr los. Die Sucht nach absoluter Geräuschlosigkeit kann zum Problem werden. Der Gewöhnungseffekt führt dazu, dass ankommende Signale anders verarbeitet werden und plötzlich jedes noch so kleine Geräusch als lästig beim Einschlafen empfunden wird.

Fehlender Schlaf kann nachgeholt werden

Irrtum: Einer Untersuchung des Brigham and Women’s Hospital in Boston zufolge kann man verlorenen Schlaf nicht nachholen. Wer also meint, man könne seinen Schlafmangel unter Woche mit einer ausgedehnten Nachtruhe am Wochenende nachholen, der irrt. Zudem ist erwiesen, dass sich Menschen mit übermäßigem Schlafentzug ähnlich wie Betrunkene verhalten. 17 Stunden ohne Schlaf wirken ungefähr so wie eine halbe Promille Alkohol im Blut, 24 Stunden sogar wie 1,0 bis 1,2 Promille.

Alkohol ist ein gutes Einschlafmittel

Ein Gläschen Wein am Abend, und es schläft sich gleich viel besser. Alkohol am Abend mag zwar ermüdend wirken, schlaffördernd ist er aber nicht. Zum einen wirkt er harntreibend, so dass man nachts häufiger auf Toilette muss, andererseits stört er den Tiefschlaf. Sobald seine Wirkung nachlässt, erhöht sich auch das Risiko, öfters aufzuwachen.

Es gibt aber auch Weisheiten, die durchaus zutreffen…

Viel Schlaf macht schlank

Richtig: Es hört sich so einfach an. Wer länger schläft, bleibt dünn. Kurzschläfer (Leute, die weniger als sieben Stunden am Stück schlafen) haben ein erhöhtes Hungergefühl und nehmen tagsüber bis zu 1.000 Kalorien mehr zu sich, wie eine Forschergruppe des Walter Reed Army Medical Center in Washington herausfand. Warum? Bei Müdigkeit verlangsamt sich der Stoffwechsel. Hinzu kommt, dass man sich weniger bewegt und somit schneller zunimmt.

Nach dem Sex schläft man gut

Richtig: Sex macht müde. Verwundert insofern nicht, wenn man bedenkt, dass wir im Bett oft sportliche Höchstleistungen vollbringen und dabei eine Menge Energie verbrennen. Noch dazu wird beim Orgasmus das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches wie ein natürliches Schlafmittel wirkt.
Milch hilft bei Schlafstörungen

Ein Glas warme Milch vor dem Schlafengehen wirkt manchmal Wunder. Milch fördert die Bildung des Hormons Serotonin, welches dafür bekannt ist, dass es entspannt und beruhigt.

Wenn ihr Fragen zum Thema Gesundheit und Schlaf habt, fragt unsere Community. Hier nur einige Beispiele zu Fragen rund um den Schlaf…

Warum brauchen manche Menschen wenig Schlafstunden, und manche mehr?

Wieso brauchen unterschiedliche Tierarten unterschiedlich viel Schlaf?

Was macht ihr, wenn ihr Sonntags Abends nicht schlafen könnt, weil ihr das Wochenende zuviel geschlafen habt?

Stimmt es,dass zu wenig Schlaf die Pickelbildung begünstigt?

Warum bekommt man Augenringe, wenn man einige Zeit Schlafmangel leidet?

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  1. Good morning over there,
    ich bin hier gerade mal so hineingeraten und fuehle mich irgenwie motiviert..denn..wer sich an der Internetkommunikation nicht beteiligt, hat die Zeichen der Zeit (noch) nicht erkannt. Cleverness hat was mit Kreativitaet zu tun und wenn man durch Kreativitaet etwas veraendern kann, bin ich gerne mit dabei. Ansonsten hab ich keine Ahnung, wie das hier funktioniert.
    Gruss probe

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 6:04 von probe
  2. mmhhhh interessant aber der erste link funktioniert nicht ;P

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 7:07 von BDayBoy
  3. Heyo….. zwei krasse, auffallende gramatikfehler sind mir aufgefallen.
    unter dem reiter “fehlender schlaf kann nachgeholt werden” ist ein komma falsch gesetzt, denn da steht:
    “Zudem ist erwiesen dass, sich Menschen mit…”

    bitte das komma im satz ein wort früher benutzen :-)

    der zweite fehler im reiter “viel schlaf macht schlank” hat sich eine tautologie verirrt, welche gramatikalisch falsch ist:
    “Kurzschläfer [...] haben ein erhöhtes Hungergefühl und nehmen tagsüber bis zu 1.000 Kalorien mehr zu sich nehmen[...]“.

    ein “nehmen” sollt weg :)

    in meinem text werden wohl auch die ein oder andern fehler sein, ich gestehe es mir im vorhinein schon ein, wer sie findet, darf sie demnach behalten.

    grüssle,
    Str1gger

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 7:16 von Str1gger
  4. Seit einigen jahren bin sehr müde vors Bett gehn.
    Bin ich aber im Bett komm ich nicht in schlaf.
    Ohne schlaftabletten geht gar nichst.
    Weiss nicht weiter.

    L.g.ulrike

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 10:25 von ulrike.nelkert
  5. Hallo Herr Stricker,

    Fehler im Text können vorkommen, sollten aber nicht. Vielen Dank für Ihren Hinweis!

    Ihr Yahoo! Clever Team

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 10:32 von Ihr Yahoo! Clever Team
  6. also schreiben sie all ihre probleme auf damit
    jeder über sie bescheit weiss
    nur zu

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 10:50 von stefan rasch
  7. Hallo an alle,
    ist dass nicht schön?!
    Von lauter Besserwisser, die mehr Wert auf die Gramatik als auf das eigentliche Thema geben kommt man nicht weiter.
    Nur zur Thema Schlaf: es gibt Länder in EU wo die Ärzte bei bestimmten Krankeitsymptomen erst 3 Tage Schlaf und Bettruhe verschreiben. Keine Medikamenten. Einfach viel Schlaf und es funktioniert scheinbar supper. Zbsp. in Holland.
    grüße aus NL.

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 12:05 von semsa
  8. @Str1gger: Kann passieren :o
    Ist das jetzt sooooooo schlimm? :p

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 12:45 von Mario P
  9. Heyo, und strickler hat zwei krasse, auffallende Rechtschreibfehler.

    “gramatikfehler” und “gramatikalisch”. Grammatik wird mit zwei m geschrieben.

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 13:01 von Isabell
  10. Die biochemische Funktion des Schlafes ist die tagtägliche Restitution insbesondere des ZNS, sie berechnet sich experimentell zu 0,99978… für eine Alterserwartung von 80 Jahren.
    Dafür schaltet das Hirngewebe im Tiefschlaf vom oxidativen in einen, in den Vorphasen vorbereiteten, reduktiven Stoffwechsel.
    Da liegt es natürlich auf der Hand, daß die erste Tiefschlafphase das meiste bewirkt und die letzte eher nicht.
    Wer allerdings jeden Tag eine Restitution von 0,99987… schafft, hat das Zeug für 130 Lebensjahre. So fein sind die Unterschiede.
    Wenn übrigens in der Wissenschaft nicht das Karrieredenken so vorrangig wäre, wären manche Forschungsbeiträge gehaltvoller.

    Kommentar geschrieben am 22. Juni 2010 um 13:30 von Gast Rolle