36 Grad – und es wird noch heißer!

Sommer, Sonne und tropische Temperaturen – das sind die Prognosen für die nächsten Tage. Nichts wie in den Bikini und ab an den See. Vorher sollte man sich jedoch gründlich mit Sonnenmilch einreiben – oder nicht? Über die Sonne kursieren einige Mythen. An manchen ist was dran, an anderen nicht. Wir räumen auf mit den Spekulationen.
Don’t burn, Baby!
Wer sich einen Sonnenbrand holt, tröstet sich häufig mit dem Gedanken, dass aus rot braun wird. Das ist natürlich kompletter Unsinn. Ein Sonnenbrand ist eine akute Entzündung und kann schlimme Folgen haben. Denn die Haut vergisst nichts. Wer sich schon in jungen Jahren häufig der Sonne aussetzt (dazu gehören auch Solariumbesuche), bezahlt die Rechnung 20 bis 30 Jahre später. Die Folgen sind tiefe Falten und eine ledrige Haut. Zudem laufen Sonnenanbeter Gefahr, an verschiedenen Formen von Hautkrebs zu erkranken.
Runter mit dem Bikini
Nach dem Baden sollte man trockene Sachen anziehen, um einer Blasenentzündung vorzubeugen – so die gängige Meinung. Die Sorge ist tatsächlich nicht unbegründet. Jedoch ist nicht die nasse Kleidung schuld, sondern die Krankheitskeime, die durch die Unterkühlung leichtes Spiel haben. Das feuchte Klima des Badehöschens bietet zudem einen idealen Nährboden für Bakterien.
Krank statt cool
Tatsächlich können Klimaanlagen krank machen. Das liegt vor allem daran, dass Belüftungsanlagen nicht nur die Luft gleichmäßig verteilen, sondern auch die Krankheitserreger, die sich darin befinden. Somit kann die Abkühlung zur Bakteriendusche werden.
Vorsicht Solarium
Wer denkt, dass Vorbräunen im Solarium vor einem späteren Sonnenbrand schützt, irrt sich. Der Grund: Die UVA-Strahlen erhöhen den Eigenschutz der Haut kaum. Ein Schutz baut sich erst durch die UVB-Strahlen auf, die aber im Solarium fehlen.
Die Farbe macht den Unterschied
Wer würde schon auf die Idee kommen, sich in der brennenden Sonne ganz in Schwarz zu hüllen? Bei dieser Frage haben uns die Wüstenbewohner etwas voraus. Sie wissen, dass schwarze Kleidung die beste Wahl ist, um sich gegen die Sonne zu schützen. Zwar nimmt sie im Gegensatz zu heller Kleidung mehr Wärme auf, sie lässt aber kaum gefährliche UV-Strahlen durch, da diese von schwarzer Farbe besser absorbiert werden.
Richtig cremen
Es ist nicht egal, wie die Sonnenmilch aufgetragen wird. Je mehr massiert wird, desto schlechter wirkt sie nämlich. Bei zu starkem Verreiben, verlieren die UV-Filter ihren Effekt, da sie nur auf der Oberfläche, nicht aber in den tieferen Schichten ihre Wirkung entfalten können.
Haben Sie weitere Fragen rund um das Thema Sonne und Sommer? Fragen Sie die Community:
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(14 Stimmen, Durchschnitt: 3.64)
Also das Klimaanlagen krank machen ist bloedsinn. Ich bin von Texas und ohne A/C kann man gar nicht leben. Bin noch nie davon krank geworden. Wegen dem Bikini, wenn es so heiss ist, wird das Badehoeschen so schnell trocken, dass man sich keine Blasenentzuendung holt. Und ich werde auch immer rot bevor ich braun werde. Also, ja man muss vorsichtig sein, aber nicht Leute panisch machen mit nicht sehr gut recherchierten Berichten.
Der 2. Satz ist schon falsch…..es heisst dort:nichts wie in den Bikini…..Glaube nicht das Männer soetwas anziehen….!!!!
Guten Morgen,
das ist schon ein weites Feld, sich ueber die Sonne Gedanken zu machen. Trotzdem moechte ich kurz etwas dazu beitragen. Ob ich damit allerdings richtig liege, weiss ich nicht. Es geht darum, dass ich auch mal gerne ein kaltes Getraenk zu mir nehme, wenn es zu heiss ist. Nun bin ich allerdings Biertrinker und muss meinen Konsum entsprechend der Nebenwirkungen einschraenken. Ich trinke stattdessen auch gerne heissen Tee. Um nun meinen Salzverlust auszugleichen, habe ich es auch mit Esspresso mit einer ordentlichen Prise Salz und einem halben Liter Leitungswasser danach versucht. Fuer mich habe ich festgestellt, dass diese Getraenkemkischung ein wahrer Fitmacher bei Hitze ist.
Mit coolem Gruss
probe
Schwarze Stoffe reflektieren keine UV Strahlen mehr als weiße Stoffe, sondern absorbieren sie und wandeln die Strahlen in Wärme um, die dann wieder abgegeben wird. Der Unterschied zwischen UV- und Wärmestrahlung ist nur die Wellenlänge, die bei der Absobtion die Wellenlänge des Stoffs reflektiert.
Also wenn etwas reflektiert wird, dann die trägerrelevante Wellenlänge.
viel Sonne – große Hitze = Sehr viel Schutz nötig!!!
Als erstes viel trinken !!!!!!!!
Vor dem Verlassen der Wohnung eincremen ! !
Sonnencreme braucht etwas Zeit um den Schutz aufzubauen.!
Meine Frau ist aus Afrika und kennt sich mit Sonne aus, Sie ist der Überzeugung hier ist die Sonne gefährlicher als bei Ihr zu hause. Selbst Sie hat Probleme bei längerem Aufenthalt in der Sonne.
MARC
“… mach den Beat nie wieder leiser! 36 Grad, kein Ventilator! Das Leben kommt mir gar nicht hart vor…” (2raumwohnung – 36 Grad)
Genau so soll es sein!
Die Abschnitte “Krank statt cool” und “Die Farbe macht den Unterschied” sind kompletter Unsinn.
Zu Klimaanlagen: Bazillen und ähnliche Krankheitserreger verteilen sich IMMER gleichmäßig um Raum, egal, ob mit oder ohne Klimaanlage. Dazu reicht schon die kleinste Bewegung oder ein Lufthauch, und schon lernen Krankheitserreger Fliegen. Ob Klimaanlagen Bazillenschleudern sein können, hängt allein davon ab, ob man sie regelmäßig putzt und wartet.
Zur Farbe: Schwarz reflektiert gar nix, KANN also gar nicht kühlen. Im Gegenteil, Schwarz absorbiert Licht (sollte jeder wissen, der in der 4. – 5. Klasse in Physik/Chemie aufgepasst hat). Wie soll etwas, das heißes Sonnenlicht aufsaugt(!) abkühlen??? Und dass Wüstenbewohner stets schwarze Klamotten tragen sollen ist genauso Dummfug. Die rennen vornehmlich in WEIßEN Gewändern rum. Die Farben, die Licht- und UVstrahlen am besten reflektieren sind: Weiß, Gelb, Orange und Hellrot.