Zum Totlachen
Das Lachen… ein absolut unkontrollierbares und glücklich machendes Gefühl, das uns prekäre Situationen retten hilft, uns peinlich ist, wenn wir eine Lachattacke erleiden und sogar Krankheiten zu heilen vermag. Doch warum lachen wir überhaupt, und was passiert dabei in unserem Körper? Theorien gibt es dazu viele. Laut enie3867 wird angenommen, „dass der Körper beim Lachen Endorphine aktiviert und dadurch euphorisierende Wirkungen auslöst, die denen vergleichbar sind, die ein Langstreckenläufer erlebt. Beim Lachen werden Herz-Kreislaufsystem, Zwerchfell, Stimmbänder, Gesichts- und Bauchmuskeln stark angeregt, was unter anderem zu erhöhtem Blutdruck, Anstieg des Sauerstoffgehalts im Blut und zu einer Art innerer Massage des Unterbauchbereichs führt”.
Wir Menschen scheinen das Lachen aber nicht für uns gepachtet zu haben. Auch bei Primaten scheinen in eingeschränkter Form lachen zu können. Laut Raptor ist das Lachen „bei den heutigen Schimpansen noch zu beobachten. Schimpansen “grinsen”, um dem Ranghöheren oder dem Stärkeren klarzumachen, dass sie sich ihnen unterwerfen - also wohl gesonnen und nicht angriffslustig und aggresiv sind”.
Dass Lachen aber eine viel ernstere Angelegenheit ist, als wir alle glauben, zeigt allein schon der Ausdruck „Ich lache mich zu Tode“, oder was hat es sonst mit dieser Redewendung auf sich?